Spezial Ausbildung und Training

Wenn der Hund die Grundkommandos in allen Situationen sicher beherrscht - und vom Können her kann das jeder Hund - , kann eine weitere Ausbildung für spezielle Aufgaben erfolgen.

 

Wie gut dies gelingt, hängt stark von der genetischen Veranlagung, dem Charakter und den körperlichen Eigenschaften des Hundes ab. So wäre es zum Beispiel fast ein Ding der Unmöglichkeit einen Golden Retriver zu einem Schutzhund auszubilden oder einen Malteser zum Jagdhund.

 

Die Ausbildung und das Training erfolgen in aller Regel im Einzelunterricht.

Für den Erfolg ist weiterhin anzumerken, daß diese Ausbildung nicht nur hohe Anforderungen an den Hund stellt, sondern auch sein Besitzer und Führer entsprechendes Wissen haben muß.

Der Wachhund

Ein Wachhund hat die Aufgabe, sein Revier – z.B. ein eingezäuntes Grundstück oder ein Haus – zu bewachen. Dies erledigt er weitestgehend selbstständig, daß heißt ohne unmittelbare Einwirkung durch seinen Besitzer oder Hundeführer.

 

Das Ausbildungsziel reicht vom „Anzeigen“ (Bellen) bis hin zum aktiven Angriff auf Personen oder auch Tiere die unbefugt in das Revier des Hundes eindringen. Es ist vorteilhaft einen Großteil der Ausbildung und des Trainings in dem zu bewachenden Revier vorzunehmen.

 

Für die Ausbildung zum Wachhund eignen sich alle Rassen und Mischlinge, die ein entsprechendes Territorialverhalten zeigen.

 

Ein Tip des Phuket-Dog-Resorts:

 

Straßenhunde weisen in aller Regel ein sehr ausgeprägtes Territorialverhalten auf, sind sehr mißtrauisch gegenüber Fremden und verteidigen eine einmal gewonnene Resource (Futter, Unterkunft) „bis aufs Messer“. Aufgrund des Aufwuchses im Rudel und der damit verbundenen Sozialisation sind diese Hunde auch in den Grundkommandos rasch und einfach auszubilden. Nach unserern Erfahrungen sind hierfür insbesondere Terrier-Mischlinge und Thai Ridgeback-Mischlinge geeignet.

Warum also nicht einen Straßenhund „adoptieren“ und als Wachhund einsetzen?

 

Bei großen Objekten und wenn insbesondere eine aktive Abwehr gefordert ist, sind wehrhafte Hunderassen wie Deutscher Schäferhund, Dobermann und Rottweiler im Vorteil.

Der Schutzhund

Die Aufgabe des Schutzhundes ist es, seinen Halter vor Gewaltanwendung zu schützen. Für den Schutzhund gilt ähnliches wie für den Wachhund, wenngleich mit sehr viel höheren Anforderungen an den Hund:

 

Während das Revier des Wachhundes sich „stationär“ an einem bestimmten Ort befindet, „bewegt“ sich das Revier des Schutzhundes mit seinem Halter.


Für eine Ausbildung ist es unabdingbar, daß der Hund die Hör- und Sichtzeichen des Halters absolut sicher befolgt und auch auf Umweltreize souverän und ruhig reagiert. Desweiteren ist es notwendig, regelmäßig – mindestens einmal in der Woche – mit dem Hund zu trainieren. Ebenso muß der Halter das entsprechende Wissen und Erfahrungen haben.

 

Mit der Ausbildung muß bereits im Welpenalter begonnen werden, sobald erkennbar wird, daß der Hund die notwenigen charakterlichen Eigenschaften besitzt bzw. wahrscheinlich besitzen wird.

 

Die Ausbildung erfolgt über das Beuteverhalten: Der Hund wird dahingehend trainiert, daß er einen Schutzärmel als Beute betrachtet, die es zu gewinnen gilt. Dies wird weitestgehend spielerisch und ohne übertriebene Härte erreicht.

 

Weitere Ausbildungsziele sind das Überwinden von Hinternissen oder das Laufen über Brücken und Stege.

Der Jagdhund

Die Aufgabe des Jagdhundes ist es, den Jäger bei der Jagd zu unterstützen.


So unterschiedlich wie die Jagdformen, sind auch die hierfür gezüchteten Hunderassen.


Als Beispiele seien genannt:


Der Schweiß- oder Fährtenhund sucht nach Spuren am Boden und findet so zum Beispiel erlegtes Wild. Die gefundene Beute meldet er seinem Halter. Fährtenhunde haben in aller Regel „hängende Ohren“, um eine Ablenkung durch am Boden lebende Kleintiere zu vermeiden.


Der Stöberhund sucht mit erhobener Nase und unter Verwendung alles seiner Sinne ein bestimmtes Gebiet nach Beute ab. Große, stehende und weit bewegliche Ohrmuschel helfen ihm dabei.


Die Aufgabe des Apportierhundes ist es erlegtes Nieder- oder Federwild zu finden und zum Jäger zu bringen. Dabei bedient er sich der Mittel des Fährtenhundes und des Stöberhundes. Auch muß der Hund die Bereitschaft zeigen in Gewässer zu gehen.

 

Das Ziel der Ausbildung zu Jagdhund ist das kontrollieren des Jagdtriebs und ihn für die Aufgaben der Jagd zu nutzen. Die Ausbildung sollte so früh wie möglich erfolgen.


Ebenfalls ist die Schußfestigkeit Bestandteil der Ausbildung zum Jagdhund.


Verschiedene Elemente der Jagdhundausbildung, wie Dummy-Training, Suchen von Gegenständen und Personen, Bewachen von Gegenständen (Beute) oder die Arbeit mit der Reizangel setzen wir am Phuket-Dog-Resort auch in anderen Bereichen bei Ausbildung und Training ein.

Der "Zirkushund"

Keine Ausbildung im klassischen Sinne, sondern mehr Spaß:

 

Wir können Ihnen zeigen, wie Sie Ihrem Hund alle mögliche "Kunststücke" beibringen, wie zum Beispiel auf den Hinterbeinen laufen, eine Rolle am Boden machen, ein Leckerli auf der Nase zu balancieren, dieTür zu schließen und ähnliche Dinge. Wenn Sie hier eine Idee oder Wunsch haben , lassen Sie uns dies wissen.

 

Hierbei setzen wir den "Clicker" ein und die Trainingsmethode ist das "shaping". Beim "shaping" wird der Bewegungsablauf in einzelne Teilschritte zerlegt, die dann einzeln geübt werden.

 

Die Trainingsmethode ist vollkommen gewaltfrei und viele Hunde sind mit großer Begeisterung bei der Sache. Da in kleinen Schritten geübt wird, zeigen sich auch sehr schnell Fortschritte.

Für weitere Informationen:

info@phuket-dog-resort.com

Telefon +66 (0) 835 996 017

Email:

info@phuket-dog-resort.com

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